Publikationen

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Der Algorithmus und die retrospektive Validierung der Risikoberechnung für paroxysmales Vorhofflimmern ist in der Basispublikation beschrieben [1]. In dieser Untersuchung wurde die Sensitivität und Spezifität für die Identifikation von Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern im Vergleich zur konventionellen Langzeit-EKG Analyse ermittelt. Das Ergebnis zeigt die eindeutige Überlegenheit von SRA®, da hierbei auch außerhalb von Flimmerepisoden eine Identifizierung von Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern möglich ist.

In der zweiten Studie wurde prospektiv der Frage nachgegangen wie gut kann in einer neurologischen Ambulanz bei Verdacht auf Schlaganfall oder TIA mit einer einstündigen SRA® Untersuchung eine Vorhersage für das Auftreten von paroxysmalem Vorhofflimmern während des stationären Aufenthaltes gemacht werden [2].  Dies konnte mit einer Sensitivität von 0,72 erreicht werden. Allerdings sind einige Patienten mit einem Risiko für paroxysmales Vorhofflimmern aufgefallen, bei denen während des stationären Aufenthaltes kein Vorhofflimmern nachgewiesen werden konnte. Bei diesen Patienten müsste eine Nachverfolgung eingeleitet werden, was aber im Rahmen dieser Studie nicht möglich war. Weiterhin bleibt offen, ob nicht die eine oder andere Flimmerepisode übersehen wurde. Dass davon auszugehen ist, hat die dritte Studie eindrucksvoll belegt.

In der dritten Studie wurde an ca. 500 Patienten das an der Heidelberger Universitätsklinik übliche sehr intensive Standardverfahren zur Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern mit SRAclinic® verglichen. Eine signifikante Verbesserung der Detektionsrate für paroxysmales Vorhofflimmern ist das Ergebnis dieser Untersuchung [3]. 40% mehr Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern konnten gefunden werden. Dies ist der eindeutige klinische Beweis für die Überlegenheit von SRAclinic® im Vergleich zu dem üblichen Vorgehen.

Das Thema Screening im niedergelassenen Bereich wurde mit einem prospektiven Register an über 200 Patienten bearbeitet. Die Ergebnisse liegen vor und ein Manuskript zur Publikation ist erarbeitett [4]

Die Ergebnisse der vorliegenden Studien wurden bereits auf mehreren Kongressen vorgestellt [5-11].

Literaturverzeichnis
1. Thomas Duning, Paulus Kirchhof, Heike Wersching, Thomas Hepp, Roland Reinhardt, Hubertus Heuer, Erich B. Ringelstein and Stefan Knecht
Extended electrocardiographic Poincaré analysis (EPA) for better identification of patients with paroxysmal atrial fibrillation.
J Clinic Experiment Cardiol (2010) 2:123. doi:10.4172/2155-9880.1000123


2. Rizos T, Rasch C, Jenetzky E, Hametner C, Kathoefer S, Reinhardt R, Hepp T, Hacke W, Veltkamp
R. Detection of paroxysmal atrial fibrillation in acute stroke patients.
Cerebrovasc Dis. 2010;30(4):410-7. Epub 2010 Aug 18.

3. Timolaos Rizos, Janina Güntner, Ekkehart Jenetzky, Lars Marquardt, Christine Reichardt, Rüdiger Becker, Roland Reinhardt, Thomas Hepp, Paulus Kirchhof, Elena Aleynichenko, Peter Ringleb, Werner Hacke and Roland Veltkamp
Continuous Stroke Unit Electrocardiographic Monitoring Versus 24-Hour Holter Electrocardiography for Detection of Paroxysmal Atrial Fibrillation After Stroke.
Stroke. 2012;43:2689-2694, published online before print August 7 2012,doi:10.1161/STROKEAHA.112.654954

4. Jürgen R. Schaefer, MD (1), Dieter Leussler, MD (2), Ludger Rosin, MD(3), David Pittrow, MD (4), Thomas Hepp (5):„Improved detection of paroxysmal atrial fibrillation utilizing asoftware-assisted electrocardiogram approach"
http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0089328

5.
EuroPrevent 2006, Athen
M Marks, R Reinhardt, T Hepp, H Heuer
Stroke prevention by an improved identification of paroxysmal atrial fibrillation with a new algorithm from a one hour ECG recording
European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation 2006 Vol 13 (supp 1)

6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 2009, Nürnberg
Symposium Herz und Hirn
Verbesserte Identifikation von paroxysmalem Vorhofflimmern
T. Duning, T. Hepp, R. Reinhardt, S. Wild, E.B. Ringelstein, S. Knecht (Münster, Pirmasens)

7. ANIM 2010, Bad Homburg
T. Rizos, C. Rasch, E. Jenetzky, C. Hamentner, R. Reinhardt, T. Hepp, R. Veltkamp (Heidelberg, Pirmasens)
Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern bei akutem Schlaganfall

8. European Stroke Conference 2011, Hamburg
Heart and Brain
CONTINUOUS STROKE UNIT ECG MONITORING DETECTS INTERMITTENT ATRIAL FIBRILLATION MORE SENSITIVELY THAN 24 H HOLTER ECG AFTER ACUTE STROKE AND TIA
R. Veltkamp, T. Rizos, J. Güntner, E. Jenetzky, C. Reichardt, T. Hepp, R. Reinhardt, L. Marquardt, P.A. Ringleb,W. Hacke (Germany)
Cerebrovasc Dis 2011;31(suppl 2):1–322

9. 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 2011, Wiesbaden
Symposium der Arbeitsgemeinschaft Herz und Hirn
V121 - Kontinuierliches EKG Monitoring auf der Stroke Unit ist dem 24h-Langzeit-EKG bei der Suche nach intermittierendem Vorhofflimmern überlegen
R. Veltkamp, J. Güntner, E. Jenetzky, L. Marquardt, C. Reichardt, R. Becker, R. Reinhardt, T. Hepp, P. Ringleb, W. Hacke, T. Rizos (Heidelberg)

10. International Conference Hearth & Brain 2012 Paris
Abstract 237: Continuous stroke unit ECG monitoring is better than 24-h Holter ECG for detection of intermittent atrial fibrillation in stroke patients

R. Veltkamp; J. Guentner; E. Jenetzky; R. Becker; P. Kirchhof; T. Hepp; R. Reinhardt; T. Rizos

11. International Stroke Conference 2012 New Orleans
Abstract 131: Continuous Stroke Unit ECG Monitoring is better than 24-h Holter ECG for Detection of Paroxysmal Atrial Fibrillation after Stroke
Roland Veltkamp; Janina Guentner; Ekkehart Jenetzky; Ruediger Becker; Paulus Kirchhof; Roland Reinhardt; Thomas Hepp; Werner Hacke; Timolaos Rizos
Stroke. 2012;43:A131