SRAclinic Anwender

Das sagen SRAclinic® Anwender zu unserer Dienstleistung:

Dr. med. von der Osten-Sacken, Chefärztin der Akut-Neurologie, Gesundheitszentrum Ganthal, Meisenheim
Wir nutzen SRAclinic® seit Herbst 2015. Alle Patienten mit einer TIA oder einem Schlaganfall, bei denen kein Vorhofflimmern bekannt ist und eine höhergradige ACI-Stenose ausgeschlossen wurde, erhalten über SRAclinic® genaueres Monitoring. Trotz intensivem Monitoring von 24-72 Stunden auf der Stroke Unit ist es leider so, dass man ein kurzes intermittierendes Vorhofflimmern übersehen kann. Mit SRAclinic haben wir die Möglichkeit, kurze Episoden zu erfassen und den Patienten dementsprechend adäquat zu behandeln. Patienten die Auffälligkeiten im Monitor zeigen, aber kein eindeutiges Vorhofflimmern, werden bei embolischen Infarkten unklarer Ätiologie hinterher mit einem Event-Recorder versorgt, um ein intermittierendes Vorhofflimmern zu erfassen und eine entsprechende Behandlung in die Wege zu leiten. Mit dem SRAclinic® haben wir Vorhofflimmern deutlich häufiger detektiert, können somit unserem Patienten eine größere Sicherheit bieten und die Patienten, die von der Implementation eines Event-Recorders mehr profitieren würden, besser filtern.Das Monitoring wird mit zwei zusätzlichen Ableiteelektoden erfasst, ist also einfach durchzuführen und hat die Diagnostik auf der IMC deutlich verbessert. Wir sind sehr froh, unseren Patienten einen besseren Schutz bieten zu können.

 

PD Dr. med. Duning, Oberarzt der Neurologie, Universitätsklinikum Münster
Auf unserer Stroke Unit behandeln wir etwa 1200 Patienten mit akutem Schlaganfall pro Jahr. Annähernd jeder Patient bekommt ein 24h-Langzeit-EKG und eine transösophageale Echokardiographie, um kardiale Emboliequellen aufzuspüren. Trotz dieser ausführlichen Diagnostik bleibt in etwa 20-25% unserer Patienten die Ätiologie des Schlaganfalls ungeklärt. Wegen der bekannt schlechten Sensitivität des Langzeit-EKGs bei der Detektion des paroxysmalen VHF (< 50 %) werden viele dieser Fälle fälschlicherweise als kryptogene Schlaganfälle klassifiziert. Insbesondere mit Blick auf die etablierte hocheffektive Präventivtherapie ist die Detektion von VHF bei diesen Patienten essentiell. Um die Detektionsraten von VHF und damit die Behandlung der Patienten zu verbessern, erfolgt derzeit eine intensive Kooperation der Meinungsbildner in der Neurologie, hauptsächlich der Schlaganfall-Neurologen, mit den führenden Kardiologen sowohl innerhalb Deutschlands als auch international. Dies zeigt sich u. a. an gemeinsam initiierten Forschungsprojekten zur verbesserten VHF-Detektion bei Schlaganfallpatienten, bei denen auch wir aktiv beteiligt sind. Unter anderem durch diese Bemühungen haben wir mit SRAclinic® nun ein intelligentes, telemedizinisches EKG-Analyseverfahren zur Hand, welches die in der Routine abgeleiteten Monitordaten effektiv nutzt und so die Detektionsrate von VHF in diesem spezifischen Patientenkollektiv verbessern kann.

 

Dr. med. Leser, Oberärztin der Stroke Unit, SRH Wald-Klinikum Gera
Früher diagnostizierten wir Vorhofflimmern durch Beobachten der Monitore, durch die Auswertung der Monitor-EKG-Daten und durch Langzeit-EKGs, die meistens innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung standen und somit die Liegezeiten nicht negativ beeinflussten. Hatten wir früher das Gefühl Vorhofflimmern nicht zu detektieren, ist das heute weniger der Fall. Den durchschnittlichen Zeitaufwand für die Detektion von Vorhofflimmern konnten wir mithilfe von SRAclinic reduzieren und somit ist der Kopf freier für die anderen Aufgaben und Probleme. Die Einwände vor der Einführung von SRAclinic kamen vor allem von den Internisten, die nach wie vor die Holter-Aufzeichnung bevorzugen. Heute können wir sagen, dass sich die Investition in SRAclinic auf alle Fälle gelohnt hat und ein Gewinn für Klinik und Patienten darstellt. Das Tool ist sehr gut zu verwenden und von der Inbetriebnahme bis zur Verwendung auf der Stroke Unit läuft alles bestens. Das Ergebnis liegt sehr schnell vor und die Detektionsrate von paroxysmalem Vorhofflimmern hat sich eindeutig erhöht. Mit anderen Worten: besser geht es nicht!

 

Dr. med. Hans Ruf, Neurologe, St.-Johannes-Hospital, Hagen
Über einen Zeitraum von mehr als 4 Jahren nutzen wir auf unserer Stroke Unit – SRAclinic® in Verbindung mit dem Dräger Infinity-Patienten-Monitoring. Dabei werden die Daten über das Mo-nitoring EKG erfasst und über eine interne Schnittstelle zur Auswertung weitergegeben.Gleichzeitig setzen wir im stationären bzw. poststationären Setting 5 mobile 72 Stunden SRArecorder® zum Nachweis von intermittierendem Vorhofflimmern bei Patienten ein, die zuvor durch SRAclinic® als Risikopatienten für ein paroxysmales Vorhofflimmern identifiziert wurden. Mittlerweile ist es uns gelungen über eine entsprechende Schnittstellenkonfiguration den SRA Befund direkt in unser KIS an den jeweiligen Fall in der elektronischen Patientenakte anzuhängen. Zusätzlich sorgt ein Auswertungstool für die Möglichkeit Aussagen über die Ergebnisqualität, d.h. Erfolgsrate der Langzeituntersuchungen zu treffen.

 Es ergeben sich daraus folgende Vorteile:

- Die tägliche Einzelplatzanalyse, der auf der Stroke Unit aufgezeichneten 24-Stunden-EKGs, zur Frage eines intermittierenden Vorhofflimmerns entfällt.
- Durch die, mittels SRAclinic®, vorselektierten Patienten mit erhöhten Risiko für intermittierendes Vorhofflimmern gelingt es eine gezielte Nachuntersuchung auf eine hochselektierte Patientengruppe zu konzentrieren.
- Bei Patienten, die während des Monitorings Phasen von Vorhofflimmern zeigen, wird dieses automatisch in einer auslesbaren EKG Kurve dokumentiert und kann als Nach-weis für Indikationsstellungen zu einer oralen Antikoagulation herangezogen werden
- Durch die ergänzend eingesetzten, tragbaren Geräte mit einer kontinuierlichen Ableitzeit von 72 Stunden, wird die wahrscheinliche Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmerns gegenüber einer sequentiellen herkömmlichen 24-Stunden-EKG Ableitung deutlich erhöht.
- Die Dokumentation in der Patientenakte erfolgt automatisiert im Dokumentenanhang und ist so z.B. für das Erstellen von Arztbriefen verfügbar
- Aufgrund der abteilungsinternen Zugriffsmöglichkeit und Verfügbarkeit der Diagnostik entfallen Wartezeiten, so dass ein stringenter Untersuchungsablauf ermöglicht wird (Optimierung der Liegezeit).

Zusammenfassend führt der Einsatz von SRAclinic® und ergänzende Einsatz von mobilen 72 h SRA Rekordern im Bereich der Stroke Unit sowie in der anschließenden stationären bzw. post-stationären Diagnostik in medizinischer Hinsicht zu einer erhöhten Detektionsrate und Dokumentationssicherheit. Die abteilungsinterne Verfügbarkeit und Anwendungssicherheit führt zu einer Optimierung der Arbeitsabläufe und erlaubt ein effizientes Ressourcenmanagement.

 

In der Rubrik Downloads können Sie die komplette SRAclinic® Anwenderliste herunterladen.