Sekundärprävention

Bei 30% der Schlaganfälle wird trotz intensiver Diagnostik keine Ursache gefunden.
Man vermutet, dass etwa die Hälfte dieser Schlaganfälle durch unerkanntes Vorhofflimmern ausgelöst wurden.
SRAclinic®
unterstützt die Diagnostik von paroxysmalem Vorhofflimmern in Stroke Units und erhöht damit die Detektionsrate. Ein Algorithmus identifiziert die Flimmerepisoden vollkommen automatisch und zeitnah, was dem klinischen Personal rechtzeitige Therapiemaßnahmen zur Verhinderung sekundärer Schlaganfälle ermöglicht. Die Leistungsstärke von SRAclinic® konnte eindrucksvoll in einer klinischen Studie mit fast 500 Patienten demonstriert werden. Die Detektionsrate von paroxysmalem Vorhofflimmern war signifikant um 40 % erhöht.

Sekundärprävention erfordert innovative Wege

Neben den Anforderungen der Akutversorgung der Patienten nach einem Schlaganfall ist das wichtigste Ziel die Erhaltung der vitalen Funktionen, so weit wie möglich. Das beinhaltet auch die Verhinderung von sekundären Schlaganfällen.
In diesem Zusammenhang klafft bis heute eine noch nicht zufriedenstellend geschlossene Lücke bei der Diagnose des paroxysmalen Vorhofflimmerns.
Flimmerepisoden am Überwachungsmonitor werden übersehen, da nicht ständig jemand draufschauen kann, die Sensitivität einer 24-Stunden-Aufzeichnung ist nicht ausreichend; längere Aufzeichnungszeiten erhöhen den Analyseaufwand in Bereiche, die nicht mehr tragbar sind im klinischen Alltag - das gilt auch für eine komplette Durchsicht der gespeicherten Monitordaten. SRAclinic® macht diese Lücke um ein entscheidendes Stück kleiner.



SRAclinic®:

Bei der Anwendung von SRAclinic® werden entweder während der gesamten Aufzeichnungszeit des Monitors die EKG-Daten analysiert oder es wird eine mehrtägige Holteraufzeichnung genutzt. Das führt zu einer Erhöhung der Detektionsrate von vorher nicht bekanntem paroxysmalem Vorhofflimmern um 40 %.

Wie funktioniert SRAclinic®?

Der Erfolg von SRAclinic® beruht zum einen darauf, dass die maximal verfügbare Aufzeichnungszeit der Patienten-EKGs genutzt wird und zum anderen, dass der zu Grunde liegende Algorithmus die vorhandenen Flimmerepisoden vollautomatisch mit einer Qualität erfasst, als würde ein Kardiologe analysieren. Das führt zu einer nie gekannten Detektionsrate von Flimmerepisoden. Darüber hinaus untersucht der Algorithmus das EKG auf eventuelle Abweichungen im Sinusrhythmus, die auf in der Vergangenheit aufgetretene Flimmerepisoden hinweisen. Dies wird dann als ein Risiko für paroxysmales Vorhofflimmern im Report vermerkt. Diese Patienten sollten auch noch nach der Akutphase mit weiteren EKG-Untersuchungen und eventuell mit SRA24® überwacht werden.

Ablauf einer SRAclinic® Untersuchung
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